Bodenseeforschung

 
Wie lang, wie breit, wie tief? Gab es Leben in der Tiefe? Der Mensch wollte dem See auf den Grund gehen. Das moderne seenkundliche Wissen beginnt mit Beobachtungen und Messungen von Schiffleuten und Fischern, die mit ihrer Lebensgrundlage vertraut waren: dem Bodensee. Viele „Seeungeheuer“ blieben lange Zeit unsichtbar: erst die Erfindung des Mikroskops führte zur Entdeckung kleinster Lebewesen, die im Wasser schweben. Ohne dieses Plankton hätten die Fische keine Nahrung, könnte der Mensch keine Fische fangen. Die Ausstellung soll vermitteln, welche Fragen der Mensch an den unbekannten Lebensraum Bodensee stellte, wer die Gelehrten waren, die sich Wissen über den Bodensee verschafften und wie sie dies taten. Dieses Thema ist als Dauerausstellung in Planung.